07. Dezember 2021

Überwachung von Nitrat im Grundwasser

Die Trinkwasserversorgung wird in Deutschland und vielen anderen Ländern größtenteils aus Grundwasservorkommen gedeckt. Doch Grundwasser ist immer häufiger mit Nitrat belastet. Eine Ursache ist die intensive, stickstoffhaltige Düngung in der Landwirtschaft. Neben Mineraldünger werden Substrate wie Gülle aus Mastställen oder Biogasanlagen auf den Feldern ausgebracht. Die Stickstoffanteile, die die Pflanzen nicht verbrauchen und im Boden nicht abgebaut werden, gelangen meist als Nitrat in das Grundwasser. Dadurch wird die in der EU für Trinkwasser maximal zulässige Nitratkonzentration von 50 mg/l immer öfter überschritten.

Bisher gibt es zu wenig Kenntnisse über die genaue Dynamik und Trends der Nitrat- und Nährstoffbelastungen im Grund- und Oberflächenwasser, da es an hochauflösenden Messreihen der Nitratkonzentrationen mangelt.

Mit der optischen und wartungsarmen Single-Parametersonde Typ SPS-NO3 ergeben sich für Umweltbehörden und Wasserversorger neue Möglichkeiten zur Überwachung der Nitratbelastung.

Wir liefern ein komplettes Nitratmesssystem, das die Messung in jedem Beobachtungsbrunnen ab einem Durchmesser von 3" einfach macht. Mit der Möglichkeit, automatisch alle Messdaten direkt in Ihrem Netzwerk oder in einer Cloud-Anwendung zu empfangen.

 

Das System ist auch für den Anschluss einer Multiparameter-Wasserqualitätssonde vorbereitet, die z.B. pH, Redox, Leitfähigkeit, Salzgehalt, Trübung oder Sauerstoff messen kann. Ausführliche Informationen finden Sie hier.